Jan 052013
 

Den heutigen Namen Ulan Bator – „Ulaanbaatar“, was „Roter Held“ bedeutet, erhielt die Stadt nach dem Sieg der Volksrevolution im Zuge der Gründung der Mongolischen Volksrepublik. Die Hauptstadt wurde auch zum wirtschaftlichen Zentrum der Mongolei.

Heute wohnen in Ulan Bator cirka 1 Million Menschen.

Das Gandan-Kloster ist wohl die wichtigste Sehenswürdigkeit in Ulan Bator. Es wurde 1838 gegründet. In seiner Geschichte wurde das Kloster zwischenzeitlich geschlossen und zum Teil sogar zerstört. Nach der Wiedereröffnung leben heute ca. 900 Mönche im Kloster, welches auch die Buddhistische Universität der Mongolei beherbergt. Sehenswert sind die verschiedenen Tempel im chinesischen und tibetischen Baustil sowie auf jeden Fall die 26,5 m hohe Janraisig Statue. Diese wurde nach der Zerstörung durch kommunistische Truppen 1996 neu erschaffen.

Winterpalast des Bogd Khan
Im südlichen Ulan Bator befindet sich der Winterpalast des Bogd Khan, welcher heute ein Museum beherbergt. Aus dem Besitz des ehemaligen Herrschers sind einige Artefakte ausgestellt, unter anderem Teile der Kunstsammlung, der Thron, seine Ger und viele weitere interessante Stücke.

Weitere Sehenswürdigkeiten der mongolischen Hauptstadt sind z. B. die Staatsbibliothek, in der sich eine Ausstellung historischer Bücher befindet, Das Tschojdschin-Lamyn-Klostermuseum und das Stadtmuseum.

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